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Press Release

30. July 2009

Starkes Maßnahmenpaket für den Umweltschutz

CO2-Reduzierung von 44 Prozent angestrebt – Umfangreiche Maßnahmen zum Umweltschutz bei Messe Berlin und ihren TochtergesellschaftenBerlin, 30.07.2009 – Die Messe Berlin will mit Hilfe technischer Innovationen ihren CO2-Ausstoß bis zum Jahresende um 44 Prozent verringern. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2002 konnten diese Emissionen bisher bereits um 26 Prozent reduziert werden. Durch die Holzpelletanlage der Messe Berlin wird CO2-neutral Energie aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. Zwei moderne Blockheizkraftwerke sorgen für eine wirtschaftliche und ökologisch sinnvolle Energieerzeugung auf dem Messegelände am Berliner Funkturm.Raimund Hosch, Vorsitzender der Messe Berlin GmbH: „Die Messe Berlin ist bestrebt, ihr Handeln so auszurichten, dass Umwelt und Umfeld nicht negativ beeinflusst werden, sondern ihr ökonomisch orientiertes Denken und Handeln zugleich ökologische Vorteile mit sich bringt. Damit unterstreichen wir auch unsere soziale Verantwortung gegenüber den Bürgern der Stadt Berlin.“Die Messe Berlin und ihre Tochtergesellschaften setzen dazu ein umfangreiches Paket von Maßnahmen für alle Bereiche um, von Energie und Wasser über Reinigungs- und Entsorgungsleistungen bis zur Grünpflege und dem Winterdienst. So findet gegenwärtig die Umstellung aller Leuchtmittel auf energiesparende T5-Leuchtstofflampen statt. 14 Prozent des Stroms auf dem Gelände sind derzeit Ökostrom. Es ist allerdings möglich, für einzelne Veranstaltungen auch reinen Ökostrom zu beziehen. Der Einsatz von „green gas“ auf dem Messegelände wird geprüft. Die Messehallen verfügen über Wärmerückgewinnungsanlagen, mit denen noch warme Abluft genutzt wird.Auch die Tochtergesellschaften der Messe Berlin arbeiten nach grünen Grundsätzen. So kooperiert die Capital Services GmbH (CSG) mit der Gesellschaft atmosfair und bietet Ausstellern und Fachbesuchern der Internationalen Tourismus Börse an, ihre Klimabilanz zu verbessern. Dabei zahlen zur ITB anreisende Flugpassagiere freiwillig für die von ihnen verursachten Klimagase. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen des Flugzeugs. Darüber hinaus werden Projekte in Entwicklungsländern finanziert. Das von der Messe Berlin beauftragte Entsorgungsunternehmen verwendet Entsorgungstechnik und Gerätschaften nach dem neuesten Stand der Technik. Die auf dem Gelände eingesetzten Entsorgungsfahrzeuge entsprechen alle der Euronorm 4–5 und der Schadstoffklasse 2–3. Zukünftig werden die Fahrzeuge auf den Treibstoff Rapsöl umgestellt. Für die Reinigungsleistungen wird biologisch abbaufähige Reinigungschemie eingesetzt. Auf Recyclingsysteme bei Reinigungsmaschinen wird ebenso geachtet wie auf den überwiegenden Einsatz von elektrisch betriebenen Geräten.